Interview mit Lisa
Wie lange hat die Planung insgesamt gedauert?
Lisa : Die GL hatte sich bereits seit einiger Zeit nach neuen Räumen umgeschaut und auch die ein oder andere Fläche geprüft. Es war klar, dass Medpension wachsen wird und damit auch der Platzbedarf, vor allem auch an Besprechungsräumen.
Im Sommer 2025 haben wir über Sara von der freien Fläche erfahren und Kontakt mit dem Vermieter aufgenommen. Im Spätsommer, nachdem klar war, dass wir die Fläche anmieten möchten, haben wir dann mit unserem Planer Objekt 13 die ersten Gespräche geführt
Welche Kriterien waren bei der Auswahl und Gestaltung der neuen Räume am wichtigsten?
Lisa : Alle Abteilungen haben uns sehr früh ihre Bedürfnisse mitgeteilt. Uns war wichtig, dass möglichst viel von diesen umgesetzt werden können. Gleichzeitig war uns wichtig, dass die Fläche möglichst flexibel in Zukunft genutzt werden kann, auch wenn sich Bedürfnisse verändern. Es sollten Räume neben den klassischen Arbeitsplätzen entstehen, die von allen für ein abwechslungsreiches Arbeiten genutzt werden können, je nachdem, welche Aufgabe gerade bearbeitet werden muss. Dabei war es auch wichtig, dass wir einen Ort schaffen, an dem alle Mitarbeitenden zusammen kommen können – z.Bsp. am grossen Tisch in der Küche.
Was war die grösste Herausforderung während der Planung oder des Umzugs selbst?
Lisa: Bei einem Umbau und dem Zügeln von Büro und Arbeitsplätzen hat jede*r ihre bzw. seine persönlichen Bedürfnisse. Gleichzeitig gibt es Anforderungen von der Geschäftsleitung und den Abteilungsleiter*innen, daneben die räumlichen Gegebenheiten, die man nicht einfach ändern kann. Auch der finanzielle Rahmen war immer eine Leitplanke während Planung. All diese Anforderungen zusammenzubringen und ein möglichst stimmiges und passendes Konzept zu bearbeiten war sicher die grösste Herausforderung.
Gab es während der Planung einen Vorschlag, der (leider oder zum Glück) nicht umgesetzt wurde?
Lisa: Wir haben zusammen mit den Architekten eine Vielzahl von unterschiedlichen Räumen vorgeschlagen, die von allen genutzt werden können: OpenWork, stille Arbeitsplätze, Telefonbox. Ich glaube, dass sie wertvoll sind, um sich beim Arbeiten jeweils eine ideale Umgebung schaffen zu können und freue mich, dass wir diese umsetzen konnten. Nun können wir alle sie im Alltag ausprobieren und schauen, wie wir sie am besten nutzen.
Was erhoffst du dir persönlich – wie wird sich die Zusammenarbeit dank der neuen Räume konkret verändern?
Ich würde mir wünschen, dass der Austausch zwischen den Abteilungen grösser wird und wir allgemein eine offene und gutgelaunte Arbeitsatmosphäre haben.
Die neuen Räume sollen die Zusammenarbeit fördern – welche konkreten Massnahmen wurden dafür umgesetzt?
Lisa: Die Anforderungen für die einzelnen Abteilung, kamen immer von ihnen selbst. Sie haben definiert, wie das Team in Zukunft arbeiten wird. Gleichzeitig sind Treffpunkte entstanden, wie zum Beispiel der OpenWork-Raum und die Küche, in denen man niederschwellig zusammenkommen und sich auch ausserhalb der eigenen Abteilung austauschen kann.
Wie sind die ersten Rückmeldungen der Mitarbeitenden seit dem Einzug?
Lisa: Die Rückmeldungen sind zum aller grössten Teil positiv, was uns sehr freut. Alle brauchen aber auch erstmal Zeit, sich an die neuen Räume zu gewöhnen und sich mit Änderungen zurecht zu finden, das ist denke ich normal.
Gab es noch offene Punkte oder Anpassungen, die in den nächsten Monaten geplant sind?
Lisa: Es gibt noch kleinere Dinge, die noch nicht funktionieren oder noch fehlen. Ausserdem sind wir noch damit beschäftigt, die Rückmeldungen von den Mitarbeitenden anzuschauen und Lösungen dafür zu finden.
Gibt es eine Ecke im neuen Büro, die schon jetzt dein persönlicher Lieblingsplatz ist?
Lisa: Noch nicht, ich bin noch dabei die Orte auszuprobieren 😜
